BCM

Unternehmenskritische Geschäftsprozesse bedingen das reibungslose Zusammenspiel komplexer Faktoren. Menschliches Know-how, Technik, Organisation und Logistik sind als Beispiele zu nennen. Bereits die Störung eines einzelnen Faktors kann  zur Gefährdung des gesamten Geschäftsprozesses führen. Hierbei reichen mögliche Risiken von höherer Gewalt bis hin zu kriminellen Handlungen. Ohne dem Risikopotential angemessene Vorkehrungen steht der Unternehmenserfolg auf dem Spiel. Daher greift auch der Gesetzgeber, z.B. durch Vorgaben bezüglich eines Risikokontrollsystems (KonTraG), regulierend in diesen Bereich ein.

Ausgehend von den kritischen Geschäftsprozessen dreht sich das Business Continuity Management um die Geschäftsfortführung in einem Katastrophenfall, aber auch um proaktive Maßnahmen zu dessen Verhinderung. Kommt es zum Schlimmsten, sollen durch das BCM die potentiellen Schäden auf ein Minimum reduziert und eine rasche Rückkehr in den Normalbetrieb gewährleistet werden. 

Übersicht

Business Continuity Management

  • BCM auf Basis BS 25999
  • Umsetzung als Prozess, in 5 grundlegenden Phasen
  • Umsetzung durch Coaching, gemeinsam mit Ihnen oder im Auftrag

Zu diesem Zweck sind u.a. Schnittstellen zwischen verschiedenen Aufgabenbereichen zu schaffen, wie z.B.:
  • Facility Management
  • Werkschutz
  • Risikomanagement
  • Supply Chain Management
  • Public Relations (Krisenkommunikation)

BCM ist als Prozess im Unternehmen zu verankern, welchem fünf elementare Phasen zugrunde liegen (siehe Prozessgrafik)

Auf Basis des relevanten Standards BS 25999 (Nachfolgestandard von PAS56) unterstützt Sie unser Unternehmen bei der Umsetzung der in der Grafik beschriebenen Aufgaben. Dies kann in Form eines Coachings, gemeinsam mit Ihnen oder im Auftrag erfolgen.
  • Graphikelement
    BCM in der Praxis
  • Graphikelement

    Phase 1 - Geschäftsprozessanalyse

    • Definition der kritischen Geschäftsprozesse & Risikoanalyse (Business Impact Analyse)
    • Identifikation & Definition prozessrelevanter Faktoren (Gebäude, Maschinen, Daten etc.)
    • Erfassung bereits getroffener, BCM-relevanter Maßnahmen
  • Graphikelement

    Phase 2 - Strategiedefinition

    • Formulierung grundlegender und auf die kritischen Geschäftsprozesse bezogener Strategien, sowohl zur Katastrophenvermeidung als auch zum Umgang mit einem Katastrophenfall
    • Verbindliche Definition der Verantwortlichkeiten innerhalb des BCM
  • Graphikelement

    Phase 3 - Maßnahmendefinition

    • Definition und Beschreibung aller zur Umsetzung der Strategien notwendigen Maßnahmen
  • Graphikelement

    Phase 4 - Maßnahmenumsetzung

    • Planung und Umsetzung aller notwendigen Maßnahmen
    • Einbeziehung BCM-beteiligter Mitarbeiter, u.a. in Form von Schulungen zum Umgang mit Notfällen / Katastrophen
  • Graphikelement

    Phase 5 - Wirksamkeitsprüfung

    • Prüfung der Maßnahmen auf Wirksamkeit, in Form von Notfallübungen
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